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Über Kiddel

Kiddel ist ein kleines Projekt mit einer einfachen Absicht: ein paar Stellen im Familienalltag leichter machen. Wir sind zwei Cousins — einer in der Tech-Branche, einer in der Arbeit mit erwachsenen Menschen mit Behinderungen — und bauen die Art von praktischer Hilfe, die enge Familien sich früher selbstverständlich gegeben haben.

Unsere Geschichte

Kiddel begann nicht als Startup. Es begann in Gesprächen mit den Eltern in unserer Familie — über den Sack mit herausgewachsener Babykleidung neben der Haustür, den Buggy, der den halben Flur einnimmt, und den ständigen leisen Stress, mit dem Tempo kleiner Kinder mitzuhalten.

Über Vinted zu verkaufen hieß, gegen Fast-Fashion-Wiederverkäufer um Sichtbarkeit zu kämpfen. Auf Facebook Marketplace zu inserieren hieß endlose Nachrichten-Verläufe. Spenden fühlte sich richtig an, aber auch wie die bequeme Lösung — die meisten Sozialkaufhäuser quellen schon von Kindersachen über, die sortiert, ballenweise gepresst und ins Ausland verschifft werden. Wir wollten etwas Einfacheres: einen schnellen, lokalen Weg, etwas von einer Familie an die nächste zu geben. Also haben wir angefangen, das zu bauen.

Woran wir glauben

Kinder großzuziehen ist eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt, und die Gesellschaft lässt Familien dabei stärker allein, als sie sollte. Wir können weder Kinderbetreuung noch Elternzeit noch die Lebenshaltungskosten ändern. Aber wir können leise eine Ecke leichter machen — die Ecke, in der herausgewachsene Sachen sich stapeln und das Geld knapp ist.

Uns geht es weniger darum, einen Markt zu bauen, als darum, ein paar Tage Familienleben ein bisschen leichter zu machen. Ein Werkzeug, das so funktioniert, wie Eltern tatsächlich leben — nach Alter, Größe, Saison und nach Nachbar:innen, die nah genug wohnen, um sich am Samstagmorgen am Spielplatz zu treffen — bringt Familien mehr als noch ein generischer Marktplatz. Genau das versuchen wir zu bauen.